Institut für Vegetationskunde, Ökologie und Raumplanung
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Naturerlebnispfad Tannenbusch

Konzept, Planung und Gestaltung des Naturerlebnispfades Tannenbusch bei Dormagen in Zusammenarbeit mit Helga Leitlauf, Horst Kriese, Gabriele Reineke Marketing-Kommunikation. Auftraggeber: Schutzgemeinschaft Deutscher Wald e.V. Dormagen (1997/2004)

Naturerlebnispfad: Auf Spurensuche
Naturerlebnispfad: Trinkwasser
Naturerlebnispfad: Jahresringe

Jeder Mensch hat eine Beziehung zur Natur. Jeder auf seine Art. In unserem schnellen, hochtechnisierten Alltag jedoch geht immer mehr davon verloren. Um so wichtiger ist es, den Menschen in der heutigen Zeit durch Begegnung mit der Natur wieder mit der Vielfalt von Pflanzen und Tieren bekannt zu machen und dabei nicht nur ökologische Zusammenhänge, sondern auch Schönheit und Verletzlichkeit der Natur zu vermitteln.

In diesem Sinne plante die Schutzgemeinschaft Deutscher Wald e.V. Dormagen in einem der bevorzugten Naherholungsgebiete Dormagens, dem Tannenbusch, die Errichtung eines Naturerlebnispfades. Sie beauftragte IVÖR zunächst mit einer Vorplanung: Grundlagen wurden erhoben, die Route festgelegt und situations- und ortsbezogene Themen aus dem Bereich der Ökologie erarbeitet. Dabei soll nicht die reine Wissensvermittlung im Vordergrund stehen, das Schwergewicht wird vielmehr auf Denkanstöße, Kurzinformationen und Attraktivität gelegt. Wissensvermittlung auf eher populäre Art in enger Verbindung mit sinnlicher Wahrnehmung.

Für die Weiterentwicklung des Konzeptes und die Gestaltung des Naturerlebnispfades wurde ein Arbeitsteam aus IVÖR und Helga Leitlauf, Horst Kriese, Gabriele Reineke Marketing-Kommunikation gegründet. Zunächst wurden Vorschläge zum Gesamtauftritt entwickelt und der SDW vorgestellt. Sie entschied sich für das Motto Spurensuche. Diese soll jedoch nicht nur Indianerspiel sein, sondern zwischen Realität und Phantasie legen, zum Denken anregen. Denn der Naturerlebnispfad soll einmalig sein, soll Spaß machen und Jung wie Alt auf phantastische Weise begeistern. Natur entdecken, erfahren, erleben - mit allen Sinnen wahrnehmen und begreifen, das ist das Ziel. Waldgeister und Trolle, "Wächter des Waldes" spielen hierbei eine zentrale Rolle.

In diesem Sinne wurde für jede der geplanten Station das Design entwickelt. Die Ausstattung der Stationen ist dabei sehr vielgestaltig: Hütten aus Lehm und Weiden laden zum Verstecken und Beobachten ein. An einem Wasserwerksgelände kann sich der Besucher nicht nur über Trinkwasser informieren sondern dieses auch am Brunnen kosten und will er den Waldboden von Nahem betrachten, dann muß er schon ein paar Schritte "hinunter" wagen. Am Ende des Naturerlebnispfades steht der Wunschbaum, ein "Waldgeist", der Briefe mit Anregungen und Wünschen zum Erholungsgebiet Tannenbusch entgegennimmt.

Die Information wird dem Besucher auf zwei verschiedenen Ebenen vermittelt, zum einen über einen kurzen Sachtext mit Zahlen und Fakten, zum anderen über erzählerische Texte, die zum Suchen, Forschen und Erkunden einladen. Akteure, Erzähler, Lehrmeister sind zwei Trolle, Professor van der Tann und Willi Busch.

Die Illustrationen stammen von Horst Kriese. Konstruktion und Produktion der Stationen übernahm das Architekturbüro Michael Vannahme aus Dortmund und die Bildhauerarbeiten wurden von Bernd Moenikes durchgeführt.

Aber sehen Sie selber...
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